Brillen

Brillen online kaufen

Eine Brille muss die vorhandene Sehschwäche korrigieren, doch gleichzeitig soll sie auch bequem und schön sein. Das Brillengestell sollte den Typ des Brillenträgers unterstützen und seine Persönlichkeit widerspiegeln. Daher sollte man sich bei der Auswahl Zeit nehmen. Schließlich geht der erste Blick des Gegenübers immer in die Augen und damit auf die Brille. Will man im Internet online ein Brillengestell kaufen, sollte man ein Foto oder eine Webkamera bereithalten, um das Modell virtuell anzuprobieren.

Das klappt erstaunlich gut.

Online bestellen

Brillen Kaufberatung

Das Wichtigste, wenn man seine neuen Brillen online im Internet kaufen möchte, ist Zeit. Auch wenn der Bestellprozess in wenigen Klicks zu erledigen ist, sollte man sich die Brillen ganz genau ansehen und prüfen, ob man alle Angaben richtig eingegeben hat, bevor man wirklich auf Kaufen klickt. Gibt es die Möglichkeit, die Brillenfassung anhand der Webkamera sozusagen anzuprobieren, sollte man diese auch ausgiebig nutzen. Häufig geben die Händler online genau an, wie hoch, breit und stark ein Brillengestell jeweils ist. Am besten sieht man sich dann diese Maße an einer alten Brille einmal genauer an. Beratungsangebote, die passende Brillen für bestimmte Gesichtsformen empfehlen, sollte man ebenfalls in Anspruch nehmen. Nur so kann man später wirklich glücklich werden mit den neuen Brillen aus dem Netz.

Brillen
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Die Brechkraft eines Brillenglases entspricht der Stärke des Glases.

Dioptrien

Dioptrien ist die Maßeinheit, in der die Brechkraft von optischen Systemen angegeben wird. Daher wird die Stärke eines Brillenglases üblicherweise in Dioptrien angegeben. Dadurch ist jeder Optiker sofort in der Lage das passende Brillenglas herzustellen, das für eine Korrektur einer bestimmten Sehschwäche notwendig ist. Diese Einheit ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in den anderen europäischen Staaten anerkannt, sowie in der Schweiz. Die Abkürzung für Dioptrien in Deutschland ist dpt. Der französische Augenarzt Monoyer schlug im Jahre 1872 die Dioptrie als Maßeinheit für die Augenoptik vor. Je höher die Zahl der Dioptrien bei den Brillen oder Kontaktlinsen ist, desto stärker ist gleichzeitig ihre Korrekturwirkung bei Kurz- oder Weitsichtigkeit.

Kurz- oder Weitsichtigkeit

Die von einem Gegenstand reflektierten Lichtstrahlen werden bei einem Kurzsichtigen schon vor der Netzhaut zusammengefasst. Statt, wie es sein sollte auf dem Auge. Das Auge versucht daher, selbst eine Korrektur vorzunehmen. Doch dadurch kann man lediglich Gegenstände in der Nähe klar erkennen. Alles das, was weiter entfernt ist, wird verschwommen vom Auge dargestellt. Vielfach hängt die Kurzsichtigkeit von einem zu langen Auge ab. Seltener besitzt die Hornhaut eine zu starke Brechkraft, was dann der Grund für die Kurzsichtigkeit ist. Bei Kurzsichtigkeit wird ein Zerstreuungsglas oder konkav geformtes Brillenglas vom Optiker angefertigt. Hiermit werden die Lichtstrahlen vor dem Auftreffen auf das Auge gebrochen und die Netzhaut kann ein scharfes Bild darstellen. In diesen Fällen kann die Kontaktlinse oft bessere Ergebnisse erzielen, da sie näher an der Hornhaut des Auges ist und eine Brille eher Verzerrungsfehler darstellt.

Weitsichtigkeit ausgleichen

Die Weitsichtigkeit wird im Gegensatz zur Kurzsichtigkeit mit einer Konvexlinse ausgeglichen. Diese Linsenform wird auch Pluslinse genannt. Sie erhöht die Brechkraft des Auges und funktioniert im Prinzip wie eine Lupe, denn bei der Weitsichtigkeit werden die Lichtstrahlen, die ein Gegenstand zurückwirft, erst nach der Netzhaut gebündelt, statt direkt auf dem Auge. Dadurch können Gegenstände und Personen in der Nähe nur unscharf und verschwommen gesehen werden. Solange eine Kurzsichtigkeit nicht durch eine entsprechende Sehhilfe ausgeglichen wird, können Kopfschmerzen und Müdigkeit aber auch eine Rötung der Augen sowie unangenehmes Augentränen auftreten. In schlimmeren Fällen können die Augen sogar damit beginnen, den Sehfehler durch Schielen auszugleichen.

Brillengestell und Gesichtsform

Nicht jede Brillenform passt zu jedem Gesicht, das ist wohl jedem Brillenträger klar. Es gibt grob vereinfacht aber fünf Gesichtsformen, die sich grundsätzlich unterscheiden, auch in der Auswahl der dazu passenden Brillenform. Das runde Gesicht verfügt über eine gleichmäßige etwas flächige Form mit vollen Wangen und einem eher schmalen Stirnbereich. Meist wirkt das runde Gesicht eher weich und das Kinn ist ebenfalls nicht übermäßig ausgeprägt. Vielfach passen hier rechteckige schmale Brillengläser, die das Gesicht in optischer Hinsicht strecken. Meiden sollte man in diesem Fall Brillen, die ebenfalls rund oder oval sind. Im Gegensatz dazu steht das eckige Gesicht. Hier sind Stirn und Kinn ebenso wie der Kiefer stark ausgeprägt. Bei dieser Gesichtsform sollte man keine eckigen Fassungen kaufen, sondern ovale oder runde Fassungen bevorzugen. Besonders Brillenfassungen, die starke farbige Bügel aufweisen, unterbrechen die Gesichtsform sehr vorteilhaft. Viele randlose Brillengestelle bieten ebenfalls einen positiven Einfluss auf diese Gesichtsform, da die Fassung sich sehr weich zurücknimmt und die Gesichtsform so mildert.

Augenpartie und Brillenwahl

Doch nicht nur die Form des Gesichts spielt eine Rolle bei der Entscheidung für eine bestimmte Brillenform, sondern auch der Bereich über den Augen, hier besonders die Augenbrauen. Harmonisch wirkt eine Brillenfassung immer dann, wenn ihr oberer Rahmen dem Verlauf der Augenbrauen folgt. Geschwungene Augenbrauen sollten sich in einer leicht geschwungenen Brillenform widerspiegeln und eher gerade Augenbrauen sollten ebenfalls durch gradlinige Brillenfassungen aufgegriffen werden. Gleichzeitig ist aber entscheidend beim Kauf einer Brillenform, dass der Brillenträger sich mit der gewählten Form wohlfühlt. Wer ein besonders schüchterner zurückhaltender Typ ist, wird sich sicher durch eine extravagante auffällige Brille regelrecht überfahren fühlen. Daher ist es wichtig, beim Kauf im Internet, die Anprobe der Brillenfassung mit einem guten Foto oder über eine Internetkamera durchzuführen.

Gesichtsformen beachten

In einem ovalen Gesicht treten die Wangenknochen deutlich ausgeprägt hervor und die Stirn ist meist schmal. Auch die Kinnpartie ist normalerweise schmal. Da diese Gesichtsform landläufig als ideale Gesichtsform gilt, können Brillenträger mit ovalem Gesicht nahezu alle Brillenformen aufsetzen. Nicht so bei einem Brillenträger mit einer herzförmigen Gesichtsform. Hier sind ovale oder runde Brillenformen vorteilhaft. Starke Farben und ausgefallene Bügel sind genauso wie sehr breite kräftige Fassungen nicht optimal für das herzförmige Gesicht. Bei einem trapezförmigen Gesicht zu guter Letzt sind eine breitere Wangenpartie und ein kräftiger Kiefer prägend. Eine Brillenform sollte bei dieser Gesichtsform oben eher breiter werden. Das heißt, die Brille sollte man ebenfalls entweder leicht trapezförmig bestellen oder sogar in einer Schmetterlingsform kaufen. Bei dieser Form des Gesichts ist es ebenfalls sehr vorteilhaft, wenn die Bügel breit und markant ausgewählt werden, die das Brillengestell halten.

Farbe

Ebenso wie die Materialien für Brillenfassungen sind auch die Farben, die heute gebräuchlich sind überaus vielfältig und bunt. Es gibt praktisch keine Farbe, die es nicht auch in einer Brillenfassung gibt.

Modefarben

Viele Farben sind von den modischen Einflüssen abhängig, wohingegen andere Farben schon immer in Brillengestellen Verwendung finden. Ein Beispiel ist Silber, das gerade in klassischen Metallfassungen schon seit Jahrzehnten aktuell ist. Besonders bei dieser Brillenfassung aus Metall ist die Farbe häufig passend in einer metallischen Lackierung aufgebracht. Ebenfalls immer aktuell und gefragt sind Kunststoffbrillen in Schwarz oder Brillen in einem natürlichen bräunlichen Hornbrillenmuster. Da der Vielfalt keine Grenzen gesetzt sind, sollte man vor dem Bestellen der Brillen in den Kleiderschrank schauen. Wer viel Rot und Orange zum Beispiel dort hängen hat, wird mit einer pinkfarbenen Brillenfassung wohl nicht lange glücklich sein.

Haut- und Haarfarbe

Aufpassen muss man allerdings, wenn man bei einem sehr blassen Teint zum Beispiel eine gelbe Brillenfassung tragen möchte. Sowohl die Haare als auch die Hautfarbe sollten bei der Entscheidung für eine bestimmte Brillenfarbe eine Rolle spielen. Wer überwiegend bunte Kleidung trägt, ist mit einer ebenfalls sehr bunten Brille nicht gut beraten. Hier wäre eine etwas gedecktere Farbwahl sicher besser. Aber generell muss man sagen, dass jeder die Farbe auswählen sollte, für sein neues Brillenmodell, mit der er sich wohlfühlt. Dies gilt besonders für Kinder, denen man möglichst die freie Wahl bei einem neuen Brillengestell lassen sollte. Keinesfalls sollte man den Kleinen eine Brillenfarbe diktieren, die ihnen vielleicht gar nicht gefällt.

Tragekomfort/Passform

Sowohl Tragekomfort als auch Passform eines Brillengestells hängen in erster Linie von den Bügeln und dem Nasensteg ab. Die Bügel der Brillen müssen ausreichend lang sein, damit sie keine Druckstellen erzeugen. Trotzdem müssen sie einen festen Sitz des Brillengestells sichern.

Bügel

Zum Tragekomfort tragen auch die Bügelenden oder Zellenden bei, die auf das Ende des Bügels aufgezogen werden. Diese sind meist aus einem etwas weicheren Kunststoff oder Silikon und verhindern sowohl das Rutschen als auch Druckstellen hinter dem Ohr. Glieder-, Gespinst- oder Sportbügel reichen rund um das Ohr bis zum Ohrläppchen und bieten einen sicheren Halt vor allem für Kinderbrillen oder Sportfassungen. Gerade bei Kindern sollten diese Bügelenden lieber aus einem weichen Material wie Silikon gewählt werden.

Federscharniere und Nasenstege

Der Tragekomfort wird zudem durch Federscharniere erhöht, die bei einer Öffnungsweite ab 90 Grad eine noch weitere Öffnung ermöglichen. Dies dient ebenfalls einem bequemen Aufsetzen und Abnehmen der Brillenfassung und der Langlebigkeit der Brillenfassung selbst, da diese auch bei robuster Behandlung nicht gleich an dem Scharnier bricht. Gerade auf der Nasenwurzel liegt der größte Teil des Gewichts der kompletten Brillenfassung mit ihren Gläsern. Damit hier weder Druckstellen entstehen noch die Brillenfassung ständig abrutscht, wurden Nasenstege oder Seitenstege entwickelt. Diese sollten möglichst individuell angepasst werden und bequem sein. Auch hier gibt es wieder spezielle Ausführungen, die den Tragekomfort und die Passform der Brille bei Kindern erhöhen. Besonders da der Nasenrücken bei Kindern häufig noch nicht vollständig ausgebildet ist, gibt es Sattelstege oder Schlaufenstege, die durch eine vergrößerte Auflagefläche das Brillengewicht gleichmäßig auf eine größere Fläche verteilen. Meist sind diese Sattelstege aus einem weicheren Silikon oder Kunststoffmaterial.

Gläser

Beim Kauf einer neuen Sehhilfe stellt sich für jeden Brillenträger die Frage, ob die Brillengläser aus mineralischem Glas oder aus Kunststoff sein sollen. Die Vorteile des einen Materials sind dabei die Nachteile des anderen Brillenglasmaterials. Während Kunststoffgläser leichter sind, als mineralisches Glas, verkratzen sie leider auch deutlich leichter. Ihr Vorteil ist, dass sie so gut wie nie zerbrechen und selbst bei etwas höherer Dioptrienzahl dünner auszuführen sind. Die Kratzfestigkeit kann bei Brillengläsern aus Kunststoff durch eine Lackhärtung hergestellt werden. Will man online eine neue Sehhilfe bestellen, sollte man immer bedenken, dass mineralisches Glas vielleicht günstiger ist, aber auch deutlich schwerer ausfällt, damit es nach dem Kauf keine bösen Überraschungen gibt.

Brille oder Kontaktlinsen?

Bei der Frage, ob Brillen oder Kontaktlinsen besser sind, scheiden sich häufig die Geister. Beide Sehhilfen haben ihre Vor- und Nachteile, daher muss diese Frage jeder nach seinen persönlichen Wünschen beantworten. Die Kontaktlinse ist nahezu unsichtbar und verändert das Gesicht des Trägers nicht. Im Gegensatz zu einem Brillengestell liegt sie direkt auf dem Auge auf und auftretende Verzerrungen durch den Abstand, den das Auge zum Brillenglas hat, fallen bei der Kontaktlinse gar nicht erst an. Eine Kontaktlinse beschlägt nicht und rutscht ihrem Träger nicht von der Nase oder drückt wohlmöglich an den Ohren oder auf der Nase, wie ein Brillengestell dies tut.

Brillen und Sport

Bei den meisten Sportarten ist die Kontaktlinse gegenüber einem Brillengestell stark im Vorteil. Gerade ein mögliches Verletzungsrisiko im Gesicht ist bei der Kontaktlinse überhaupt nicht gegeben. Wenn man beim Sport schwitzt, kann das Brillengestell noch stärker rutschen oder gar herunterfallen. Trägt man Kontaktlinsen, muss man keine teuren eingeschliffenen Gläser für die jeweiligen Sportbrillen kaufen, wie zum Beispiel die Skibrille. Beim Schwitzen beschlägt das normale Brillenglas sehr schnell, dieser Nachteil fällt ebenfalls bei der Kontaktlinse vollkommen weg. Daneben sorgt die Kontaktlinse für eine bessere seitliche Sicht, was sich bei Sportarten bemerkbar macht, bei denen man schnell den Kopf bewegen muss. Allerdings gibt es auch Sportarten, bei denen eine Kontaktlinse deutlich im Nachteil ist. Beim Schwimmen oder beim Tauchen können Kontaktlinsen beispielsweise Schaden nehmen oder unbemerkt herausgespült werden.

Kombinationen

Wer nun meint, Kontaktlinsen lägen gegenüber Brillen deutlich vorn, was die Vorteile angeht, liegt nicht ganz richtig. Denn auf lange Sicht können die Augen durch Kontaktlinsen auch gereizt werden und nicht jeder verträgt überhaupt Kontaktlinsen auf seinem Auge. Wer ohnehin unter trockenen Augen leidet, wird mit einer Kontaktlinse bald größere Probleme haben als vorher. Vielfach ist eine Kombination aus Kontaktlinsen und Brillen sehr praktikabel, da die Augen sich so zwischendurch von der Kontaktlinse ebenso erholen können, wie von dem Brillengestell. Wer häufig Probleme mit Druckstellen von seiner Brillenfassung zu Kämpfen hat, kommt in der Regel mit einer derartigen Kombination der beiden Sehhilfen sehr gut zurecht. Viele Optiker, die online Kontaktlinsen oder Brillen anbieten, ermöglichen ihren Kunden eine Testphase für die Kontaktlinsen. Bevor man also Kontaktlinsen bestellt, sollte man diesen Testzeitraum in Anspruch nehmen und prüfen, ob diese Sehhilfe tatsächlich Vorteile bringt.

Brillengläser

Brillengläser sind geschliffene oder gegossene Linsen aus Glas oder Kunststoff, die durch eine optische Eigenschaft Brechungsfehler der Augenlinsen korrigieren. Die Brechkraft eines Brillenglases entspricht der Stärke des Glases und wird in Dioptrien gemessen. Durch die etwas entfernte Position vor dem Auge können besonders an den seitlichen Bereichen sogenannte Abbildungsfehler entstehen. Die meisten Brillenträger gewöhnen sich aber nach einiger Zeit an diese kleinen Verzerrungen und nehmen sie nicht mehr wahr. Heute sind die meisten Brillengläser entweder Einstärken- oder Gleitsichtgläser. Bifokal- oder Trifokalgläser haben weitgehend ausgedient. Sie werden lediglich noch für spezielle Erkrankungen des Auges oder Fehlstellungen genutzt.

Einstärken- oder Mehrstärkenglas

Wird das Brillenglas lediglich für eine bestimmte Entfernung angefertigt, handelt es sich um ein Einstärkenglas. Eine Brille mit Einstärkengläsern dient entweder lediglich der guten Sicht in die Ferne, dem Lesen oder beispielsweise auch der Bildschirmarbeit. Möchte man von einem Blick in die Ferne zum Lesen wechseln, muss man in diesem Fall auch die Brille wechseln. Für Brillenträger, die für die beiden Weiten unterschiedliche Brillen benötigen, wurden zunächst die Bifokalbrillen erfunden, die bereits zwei verschiedene Sichtzonen besitzen. Später kam dann noch die Trifokalbrille hinzu, die in drei unterschiedliche Bereiche aufgeteilt war. Bei beiden Modellen ist jedoch der Übergang von einer Korrekturzone zur Nächsten sichtbar und eventuell beim Tragen störend. Daher wurden später die Gleitsichtgläser entwickelt, die hauptsächlich für unterschiedliche Distanzen genutzt werden.

Mineralglas oder Kunststoff

Heute werden Brillengläser normalerweise entweder aus einem robusten Mineralglas hergestellt oder aus bestimmten Kunststoffen. Die leichteren Brillengläser aus Kunststoff müssen speziell behandelt werden, um vor Kratzern geschützt zu werden. Diese Lackhärtungen werden zum einen aber von den Krankenkassen nicht bezahlt und auch sie sind bei bestimmten äußeren Einflüssen nicht allzu robust. Einige Brillenträger klagen über ein teilweises Ablösen der Lackhärtung nach ausgiebigem Schwitzen. Dies tritt allerdings nur bei wenigen Brillenträgern auf. Bei einer hohen Dioptrienzahl sind die Kunststoffgläser allerdings trotz des geringeren Gewichts etwas dicker. Zusätzlich gibt es noch hochbrechende Gläser aus mineralischem Material und aus einem Polykarbonat. Aus mineralischem Material sind die Gläser erheblich dünner als herkömmliche Standardgläser, sie sind aber nicht leichter und brechen schneller. Aus Polykarbonat sind diese Gläser ebenfalls dünner, aber sie bleiben dabei extrem bruchsicher. Vielfach werden diese Brillengläser daher für Sportbrillen und Kinderbrillen genutzt.

Größen und Tönungen

Die meisten Brillenfassungen geben die Größe der Brillengläser durch ihre Abmessungen vor. Bei Gleitsichtbrillen muss das Brillenglas jedoch eine bestimmte Mindestgröße besitzen. Bei Kinderbrillen reicht meist ein Durchmesser von 23 bis 35 Millimetern völlig aus. Hier sollten auch keine zu großen Rohlinge genutzt werden, da das Gewicht der Brillengläser sonst unnötig erhöht wird. Durch eine Tönung des Brillenglases wird der Lichteinfall reduziert und die Sehschärfe ebenfalls etwas gemindert. Daher sollten stark getönte Brillengläser nicht dauerhaft getragen werden. Einige Brillengläser ändern ihre Tönung abhängig von den jeweiligen Lichtverhältnissen selbstständig. Sie sind allerdings etwas langsam in ihrer Reaktion und daher nicht für jeden Zweck geeignet. Störende Lichtreflexe werden durch eine Entspiegelung des Brillenglases gezielt beseitigt. Dafür wird eine Antireflexbeschichtung auf die Brillengläser aufgebracht. Es gibt unterschiedliche Stärken der Entspiegelung, die häufig auch unterschiedlich hohe Kosten beim Kauf der Brille aufwerfen. Auch diese Beschichtung kann bei einem kleinen Personenkreis durch starkes Schwitzen teilweise angelöst und fleckig werden.

Einstärken

Die ursprünglichen Gläser in Brillen hatten lediglich eine Stärke der Sehkorrektur und wurden daher Korrekturbrillen genannt. Geschliffene Linsen ermöglichen bei den Einstärkenbrillen in entsprechender Stärke eine Verbesserung der Sehkraft. Einstärkengläser können sowohl aus mineralischem Glas als auch aus Kunststoffglas hergestellt werden. Erfunden wurde diese Brille mit Einstärkengläsern in Italien bereits gegen Ende des 13. Jahrhunderts, obwohl Hilfsmittel mit vergrößernder optischer Wirkung schon in der Antike bekannt waren. Heute ist die optische Wirkung erheblich feiner abstimmbar in den Einstärkengläsern und optische Fehlsichtigkeiten können exakter behoben und auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden durch die Korrektionsgläser.

Gewöhnung

Je stärker die Korrektur der ersten Brille ist, die ein Brillenträger aufsetzen muss, desto schwerer fällt ihm in der Regel die Eingewöhnung. Meist wird einige Zeit benötigt, um sich an diesen neuen Fremdkörper auf der Nase zu gewöhnen. Dies gilt insbesondere für Kinder, die ihre erste Brille bekommen. Augenärzte empfehlen daher, den Kindern bei der Auswahl der Brille weitgehende Freiheiten zu lassen, um ihre Anpassungsfähigkeit an die Sehhilfe zu steigern.

Probleme mit Einstärkengläsern

Einige wenige Träger einer Brille kommen mit der Korrektur ihrer Sehschärfe überhaupt nicht zurecht. Unter Umständen wird ihnen sogar schwindelig beim Tragen der Brille und sie leiden unter Gleichgewichtsstörungen. Zunächst muss dann abgeklärt werden, ob die neuen Einstärkengläser wirklich für den jeweiligen Sehfehler passend ausgemessen und angefertigt wurden. Allerdings liegt dieses Problem in den meisten Fällen an einer notwendigen Gewöhnungszeit, die durchaus länger dauern kann. Das Auge selbst muss sich zunächst an die Korrekturgläser gewöhnen und anpassen.

Bifokal

Bifokalgläser lassen sich für zwei verschiedene Entfernungen einsetzen. Es wird also eine Korrektur der Sehschärfe für die Ferne und die Nähe geboten. So kann man mit ein und derselben Brille lesen und normal in die Weite schauen. Allerdings befindet sich bei einer Bifokalbrille eine deutliche Trennlinie zwischen den beiden Glashälften. Bereits 1770 hatte der spätere US-Präsident Benjamin Franklin die Idee zu dieser Brille, da es ihm unangenehm war, seine Brille ständig zu wechseln. Das Patent dazu ging jedoch erst 1909 an einen anderen Amerikaner. Inzwischen gibt es Bifokalgläser auch aus Kunststoffglas, bei denen der Übergang der Korrekturstärken allerdings nicht nur störend sichtbar, sondern ebenfalls fühlbar ist. Im Grunde wird die Bifokalbrille aber inzwischen eher von der Gleitsichtbrille abgelöst, die für die meisten Nutzer deutlich komfortabler ist. Lediglich bei bestimmten Erkrankungen ist die Bifokalbrille auch heute noch das wirksamste Korrekturmittel im Brillenbereich.

Gleitsicht

Bei einem Gleitsichtglas sind verschiedene Zonen der Sehschärfe ohne sichtbare Übergänge eingearbeitet. So ist es möglich, mit einer Gleitsichtbrille sowohl in der Ferne scharf zu sehen, als auch zu lesen oder am Bildschirm zu arbeiten. Unterschiedliche Brechwerte für die Fern- oder Nahkorrektur werden dabei in drei verschiedenen Zonen des Brillenglases eingearbeitet. Dabei bietet die obere Zone eine Korrektur für die Ferne. Die mittlere Zone der Gleitsichtgläser bietet klare Sicht auf die sogenannten Zwischenentfernungen und die untere Progressionszone der Gleitsicht ist für das Lesen, also die Nahsicht ausgelegt. In früheren Zeiten waren in den Multifokalgläsern, den Vorläufern der Gleitsichtgläser, abrupte Übergänge zwischen den einzelnen Korrekturzonen störend sichtbar. Durch diese heute unsichtbaren Übergänge ist das Gleitsichtglas deutlich komfortabler und die Eingewöhnungszeit erheblich geringer für den Brillenträger. Je nach Brillenglashöhe sind aber die einzelnen Sehbereiche für Ferne und Nähe recht schmal. Viele Brillenträger bewegen dann unwillkürlich den Kopf hoch und runter, um besser sehen zu können. Außerdem können die Randzonen leicht verzerrt erscheinen.

Arbeitsplatzglas

Besonders bei der Arbeit am Computerbildschirm werden viele Sehfehler überhaupt erst bemerkt. Wenn bei anderen Arbeiten die Augen langsam nachlassen, kann das Gehirn diese kleinen Fehlinformationen ausgleichen. Bei der Bildschirmarbeit ist der Anspruch sowohl an die Augen als auch an die Denkleistung aber deutlich höher und das Gehirn kann aufgrund der kürzeren Verarbeitungszeiten nicht auch noch den Ausgleich für die schlechter werdenden Augen übernehmen. Häufig reagiert der Körper dann mit Kopfschmerzen und brennenden oder tränenden Augen. Dies passiert allerdings auch, wenn man bereits eine Brille trägt, die nicht mehr ganz ausreichend in der Sehschärfe für den Bildschirmarbeitsplatz ist. Diese Arbeitnehmer bekommen vielfach zu den Kopfschmerzen auch noch Nacken- und Rückenbeschwerden. Dies liegt zum Teil daran, dass Brillenträger am Computerbildschirm den Kopf neigen müssen, um die Schrift deutlich sehen zu können, was zwangsläufig zu Verspannungen führt.

Damit sowohl Nacken und Rücken als auch die Augen nach einem Tag am Bildschirm noch schmerzfrei funktionieren, und der Angestellte beschwerdefrei bleibt, gibt es inzwischen Indoorgläser, auch bekannt als Nahkomfortgläser. Diese sind beim Lesen und bei handwerklichen Arbeiten ebenso angenehm, wie bei der Computerarbeit, da sie eine erweiterte Blickfeldtiefe bieten. Der Blickradius wird durch diese Arbeitsplatzgläser erweitert, ohne das man sich dazu bewegen muss. So wird eine entspannte Haltung am Arbeitsplatz gefördert und sowohl Nackenmuskulatur als auch Augen geschont, denn man sieht das komplette Umfeld des Arbeitsplatzes deutlicher, ohne sich dafür zu bewegen.

Kunststoffgläser

Während das mineralische Glas schwer und kratzfest ist, hat das organische Glas auch als Kunststoffglas bekannt, genau die gegensätzlichen Eigenschaften. Für Brillen sind Kunststoffgläser damit erheblich vorteilhafter, da sie viel dünner und leichter auch bei höheren Dioptrienzahlen gearbeitet werden können. Dank der Kunststoffgläser sind nun in den letzten Jahren ebenfalls alle Formen von Sportbrillen mit Korrektur möglich. Die Kunststoffgläser beschlagen nicht so leicht wie herkömmliche Gläser und lassen ein Einfärben besser zu. Die Tönungen der Gläser lassen sich in allen Farben ausführen und sehen echter und klarer aus.

Kinder kommen in der Regel besser mit Kunststoffgläsern zurecht, da sie dünner und leichter sind. Außerdem können sie nicht splittern, was natürlich gerade bei Kindern wichtig ist, die nun einmal sehr viel toben. Dabei sind die Kunststoffgläser bis zu einhundert Mal so bruchfest wie ein Brillenglas aus mineralischem Material. Doch das Große aber, dass als Einziges gegen Kunststoffgläser in Kinderbrillen sprechen könnte, ist ihre nicht ganz so kratzfeste Oberfläche. Die Kunststoffgläser müssen daher speziell gehärtet werden und sollten vorsichtig unter fließendem Wasser gereinigt werden. Die zusätzlichen Beschichtungen, die für eine Härtung des Glases aus Kunststoff dienen, kosten normalerweise bei den Optikern extra. Daher muss man abwägen, wenn man Kunststoffgläser härten lassen will, ob der Aufwand sich lohnt, wenn beispielsweise ein Kind schon in absehbarer Zeit eine neue Brille benötigt.

Mineralglas

Mineralglas hat im unbehandelten Zustand eine etwa zwanzig Mal größere Härte als ein Brillenglas aus Kunststoff. Doch es ist auch schwerer. Die Oberfläche des Mineralglases wird durch ein spezielles Verfahren wie Bedampfen oder Erhitzen auf diese starke Widerstandsfähigkeit gebracht. Allerdings muss es auch besonders stark entspiegelt werden, da dieses Glas sonst deutlicher jegliche Spiegelung auffängt. Noch härter ist nur das Saphirglas, das allerdings ebenfalls erheblich teurer ist. Die starke Entspiegelung, die für diese Brillengläser erforderlich ist, zieht Schmutz allerdings leichter an und Erfahrungsberichte von Brillenträgern, die Mineralglas verwenden, zeigen, dass sie das Gefühl haben, ununterbrochen die Brille putzen zu müssen.

Mineralglas ist nicht für jeden Brillenträger wirklich geeignet, da es schwerer ist. Außerdem lassen sich nicht alle Brillenformen mit dieser Glasart kombinieren. Außerdem steigt mit der Höhe der Dioptrien, die der Brillenträger benötigt auch die Stärke des Glases. Dadurch wird ein Mineralglas für einen stark fehlsichtigen Menschen viel zu schwer und dick. Wer zusätzlich deutliche Unterschiede bei der Sehstärke zwischen den beiden Augen hat, wird ein großes Ungleichgewicht in seiner Brille bekommen, wenn er ein Mineralglas verwenden möchte. Daher ist in dem Fall ohnehin von dieser Glasart abzuraten.

Brillenfassungen

Wenn man online eine Brillenfassung kaufen möchte, sollte man ein möglichst aktuelles Foto oder die Webcam heranziehen, je nachdem, welche Möglichkeit bei dem jeweiligen Optiker geboten wird. So modern manche Brillengestelle zurzeit gerade sein mögen, wenn dieses Gestell nicht zu der eigenen Gesichtsform passt, sieht es immer ein wenig aus, als würde man sich gerade für Fasching verkleiden. Ein kleines zartes Gesicht kann durch eine dunkle Hornbrille mit betont starkem Rand regelrecht erschlagen werden. Ebenso wird eine besonders zarte Nickelbrille bei einem bärtigen starken Mann häufig lächerlich wirken oder optisch sogar völlig verschluckt werden.

Gesichtsform und Mode

So sollte man sich auch bei einem Onlinekauf ruhig Zeit nehmen und eventuell die Familie mit an den Computer holen, um das ausgewählte Brillengestell zu beurteilen. Daneben sollte dieses Gestell natürlich zur eigenen Kleidung passen. Wer als Dame häufig im Stil der fünfziger Jahre gekleidet ist, kann durchaus eine rosa Schmetterlingsbrille tragen. Bei einer schwarz gekleideten Freundin der Gothic Mode sieht das aber einfach nur lustig aus. Daher kann niemand pauschal sagen, welches Gestell nun zu welcher Person passt, denn sowohl die Gesichtsform als auch die modische Einstellung der Person spielen eine entscheidende Rolle bei der Auswahl des Brillengestells im Internet.

Nickelbrille

Die runde Nickelbrille ist hauptsächlich durch ihre berühmten Träger bekannt geworden. Inzwischen gehört sie eher in den Retro-Trend und steht nicht jedem Träger. Sowohl der Fernsehmoderator aus dem Kinderprogramm Peter Lustig als auch der deutsche Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg tragen dieses Brillenmodel. Richtig bekannt geworden ist die Nickelbrille aber schon in siebziger Jahren, als die Intellektuellen sie vorwiegend trugen. Die wohl bekanntesten Träger waren Mahatma Gandhi und John Lennon. Derzeit ist die Nickelbrille nicht ganz so angesagt, doch diese Brillenform wird sicher irgendwann wieder hochmodern sein.

Hornbrille

In früheren Jahren wurden viele Brillen mit einem Gestell aus Hirsch- oder Rinderhorn produziert. Sie wurde vor allem von Männern getragen, die besonders robuste und stabile Brillen benötigten. Sowohl Henry Kissinger als auch Erich Honecker und Buddy Holly trugen noch die echte Hornbrille. Die klobigen dunklen Brillengestelle werden inzwischen längst nicht mehr wirklich aus Horn hergestellt, sondern in der Regel aus einem Celluloseacetat, das heute auch unterschiedlich eingefärbt werden kann.

Wischnewski Brille

Die Hornbrille war vor allem in den fünfziger und sechziger Jahren bei den Herren sehr beliebt. Ein besonders schweres dickes Exemplar war sogar als Wischnewski-Hornbrille bekannt, weil der Politiker Hans-Jürgen Wischnewski dieses Modell über viele Jahre bevorzugte. Ansonsten trugen hauptsächlich Politiker und ältere Herren aus der Wirtschaft dieses Brillenmodell. Dadurch galt diese Brillenform schon während ihrer Hochzeit eher als altmodisch und out. Sie wurde nicht nur als Billigbrille oder AOK-Gestell verschmäht, sie wurde auch in Film und Fernsehen als typisches Zeichen für einen Streber oder Außenseiter genutzt. Allen voran Woody Allen, der in seinem Film der Unglücksrabe die ungeliebte Hornbrille zuletzt selbst zerstört, um sich die fortwährende Demütigung zu ersparen. Das negative Image hat sich allerdings in den letzten Jahren vollkommen geändert. Denn, die Hornbrille erlebt in ihrer Kunststoffausführung nun zum Beispiel als Nerdbrille einen extremen Beliebtheitsschub.

Schmetterlingsbrille

Eines der Accessoires, die uns sofort an die 50er Jahre erinnern, ist wohl die Schmetterlingsbrille. Sie wurde häufig aus Schichtacetat hergestellt und in den verschiedensten Farben auf den Markt gebracht. Die seitlich hochgezogenen Ränder der Schmetterlingsbrille, die häufig auch als Cat Eye Model bekannt ist, machten sie zu einer besonders beliebten Brillenform für Damen. Doch die Form der Schmetterlingsbrille passt nicht zu jeder Gesichtsform. Wenn man also online eine Schmetterlingsbrille kaufen möchte, sollte man alle Möglichkeiten der online Anprobe, anhand von eigenen Fotos nutzen. Ganz klassisch wird sie natürlich in rosa Farbtönen gefertigt, doch sie ist auch in verschiedenen perlmuttartigen Musterungen und knalligen Farben im Handel zu finden. Sie wird heute wieder recht gern im Zuge des Retrotrends getragen. Mit der Schmetterlingsbrille setzt man ein modisches Statement und man kann sie heute auch online wieder überall im Brillenhandel bestellen und kaufen.

Kunststoffbrille

Seit einiger Zeit sind vor allem die dunkleren Kunststoffbrillen wieder stark im Trend. Doch je dunkler und stärker der Rahmen dieses Brillengestells gestaltet wird, desto stärker muss auch der Typ Mensch sein, der dahintersteht. Gerade die sehr aktuellen Nerdbrillen mit einem schwarzen oder dunkelbraunen Vollrand sind ebenso wie eine dunkelblaue Version ein Ausdruck des modischen Statements der Internetgeneration. Diese Gestelle werden daher natürlich auch eher online bestellt und aufprobiert. Neben diesen Kunststoffbrillen mit Vollrand sind auch immer noch und immer wieder Kunststoffbrillen mit einem schönen Halbrandgestell sehr interessant.

Helle Kunststoffgestelle

Eine längere Zeit wurden die eher hellen Kunststoffgestelle hauptsächlich von einer deutlich älteren Kundschaft bestellt. Sie kauften die Gestelle aus zartem rosa oder marmoriertem Design, das sich sehr unauffällig und leicht trotz seiner eigentlich robusten Substanz zeigte. Inzwischen sind aber auch diese Modelle in der ganzen Kundschaft der Optiker angekommen. Viele Herren jeden Alters tragen heute durchsichtige oder milchig halb durchscheinende Brillen aus Kunststoff, die einen sehr gepflegten und intelligenten Eindruck hinterlassen. Man sollte jedoch davon absehen, wenn man ohnehin ein sehr blasser Typ ist, da die Brillenfarbe diesen Eindruck dann noch verstärkt und man eventuell mit einem derartigen Brillengestell eher kränklich aussieht.

Halbrandgestell aus Kunststoff

Ein schöner Mittelweg aus Eleganz und Unauffälligkeit wird durch die Halbrandgestelle aus Kunststoff erzeugt. Gerade wenn zu der Gesichtsform eine Vollrand Brille eher zu schwer wirken würde, ist das Halbrandgestell eine perfekte Lösung, um dennoch eine Kunststoffbrille tragen zu können. Die dezenten Akzente lassen den Träger sehr authentisch wirken und passen zu den meisten Modestilen, da sie sich sehr harmonisch einfügen und anpassen. Ein weiterer Vorteil liegt bei diesem Gestell in seiner besonders zeitlosen Optik, die das Modell für viele Jahre tragbar macht.

Metallbrille

Besonders unaufdringlich ist eine Metallbrille. Die meisten Brillengestelle aus Metall sind eher zart gearbeitet und passen sich so harmonisch an. Noch stylisher sind Rahmen mit einer Metalliclackierung in außergewöhnlichen Farben. Derzeit sind Metallbrillen etwas aus der Mode gekommen, doch so richtig out wird die Metallbrille wohl nie kommen. Obwohl der Brillenrahmen sehr schmal und dünn gearbeitet ist bei der Metallbrille ist sie doch sehr haltbar und langlebig. Sie wird sich eher verbiegen, denn brechen wie eine andere Brillenfassung aus Kunststoff zum Beispiel. Meist kann man sie schnell und einfach wieder in ihre eigentliche Form zurückbiegen. Da diese Gestelle dazu noch recht leicht und bequem sind, ist die Metallbrille auch sehr gut für Kinder geeignet, wenn sie mit den entsprechenden weichen Nasenpads und bequemen Bügeln versehen wird.

Randlose Brille

Randlose Brillen ordnen sich dem Stil des Trägers absolut unter, gleichzeitig unterstreichen sie aber den klaren zurückhaltenden Stil auch noch weiter. Egal, welches modische Statement man machen möchte, die randlosen Brillen werden nie störend wirken. Allerdings können sie auch schnell etwas langweilig wirken, wenn der Träger selbst nicht bestimmt genug auftritt. Daher muss man sagen, dass diese Brillenform nichts für schüchterne zurückhaltende Menschen ist. Aufgepeppt werden kann die randlose Brille aber durch farbige Bügel und einen extravaganten Nasensteg. Bei hohen Dioptrienzahlen ist die randlose Brille jedoch überhaupt nicht geeignet, da die stärkeren schweren Gläser nicht von diesem Gestell gehalten werden können. Das sollte man beachten, wenn man im Internet ein Brillengestell kaufen möchte, da diese Aspekte dort nicht so gut beurteilt werden können.

Titanbrille

Wer sich eine Titanbrille anschafft, legt mit ziemlicher Sicherheit vor allem Wert auf Langlebigkeit. Kaum ein anderes Brillengestell ist wohl so robust und nahezu unzerstörbar. Dabei sind Titanbrillen sogar deutlich leichter als andere Brillengestelle aus den verschiedensten Materialien. Außerdem vermittelt die Titanbrille einen seriösen und gleichermaßen erfolgreichen Eindruck, wie ihn naturgemäß gerade Männer in gehobenen Positionen sehr schätzen. Bei einem Kauf, der online über ein Brillenportal getätigt wird, ist diese Brillenfassung eine Anschaffung für viele Jahre. Das Gestell aus Titan wirkt dabei nie angeberisch oder aufdringlich, obwohl das Titangestell leider etwas kostspieliger ist als herkömmliche Brillengestelle. Wer seinem Kind eine wirklich leichte und haltbare Brillenfassung kaufen möchte, ist mit Titan ebenfalls gut bedient, wenn der Preis eine untergeordnete Rolle spielt.

Brillenfassungen für Kinder

Brillenfassungen für Kinder müssen zwar robust und haltbar sein, auch wenn sie in der Regel nicht über einen sehr langen Zeitraum getragen werden. Meist tragen Kinder eine Brille höchstens ein Jahr. Der wichtigste Aspekt bei der Auswahl einer Brillenfassung für Kinder ist ihre Bequemlichkeit, denn eine Brille, die nicht sitzt, wird sicher schnell irgendwo ganz unabsichtlich vergessen oder verloren werden. Gleiches gilt für die Form und die Farbe der Brille. Wenn ein Kind sich mit dem Gestell nicht wohlfühlt, könnte es sich leicht in sich zurückziehen und sogar von den anderen Kindern gemobbt werden. Durch die Möglichkeit online eine Brillenfassung anhand eines Bildes anzuprobieren, können Kinder praktisch eine Vorauswahl treffen und sich schon einmal mit dem Anblick vertraut machen.

Austauschbare Brillenfassungen zum Wechseln/mit Wechselbügel

Gerade wenn man modisch immer auf dem neuesten Stand sein möchte oder vielleicht aus beruflichen Gründen sogar sein muss, sollte das jeweilige Brillengestell des Tages sich ebenfalls an den modischen Auftritt anpassen. Ideal sind dafür Fassungen mit Wechselbügeln, die es im Internet in zahlreichen Ausführungen gibt. Je nachdem welchen Händler man bevorzugt, bekommt man beim Kauf gleich eines oder mehrere Paare von Bügeln zu dem eigentlichen Gestell hinzu. Die Vielfalt von Farben und Dekoren auf den Wechselbügeln der Brillenfassungen ist nahezu unendlich. Doch bedenken sollte man das der erste Eindruck, wenn man einem Gesprächspartner gegenübersteht, immer der Gleiche bleibt. Schließlich ändert sich lediglich der Anblick von der Seite her, da immer nur die Bügel ausgetauscht werden. Auch die Gläser bleiben logischerweise immer in der gleichen, meist randlosen Form erhalten. Das macht die Brillenfassungen mit Wechselbügeln auf lange Sicht doch etwas langweilig, auch wenn es gerade im Internet recht günstig Wechselbügel zu kaufen gibt. Dennoch sind austauschbare Brillenfassungen mit Wechselbügeln erheblich robuster als sie auf den ersten Blick wirken.

Brillenfassungen aus Holz

Natur pur, das ist wohl der Gedanke hinter der Idee aus Holz Brillenfassungen zu gestalten. Um es vorwegzunehmen, diese Brillengestelle sind angenehmer und leichter zu tragen, als man beim Gedanken an ein Stück Holz annehmen würde. Gleichzeitig sind sie warm und weich auf der Haut und damit regelrecht eine Art Wohlfühlbrille. In der Farbgestaltung ist die Holzbrille ein wenig eingeschränkt, denn die natürliche Maserung der jeweiligen Holzsorte sollte natürlich nicht übermalt werden, durch eine bunte farbige Gestaltung. Daher sind die Holzbrillen insgesamt von Beigebraun bis zu einem schwarzbraun, immer in der bräunlichen Farbpalette angesiedelt. Dafür gibt es jedes Gestell aus Holz, das man online bestellt immer nur einmal. Wer also ein bezahlbares Einzelstück mit einem naturnahen Muster besitzen möchte, ist mit der Holzbrille in jedem Fall auf dem richtigen Weg. Zusätzlich ist dieses Gestell sogar besonders robust und bricht nicht so leicht, wie man vielleicht befürchten würde.

Retro & Vintage Brillenfassungen

Verschiedene Fassungen werden immer wieder einmal in die neue Mode integriert. Ob es die Nerdbrille, die Schmetterlingsbrille oder die Nickelbrille sind, sie kommen in Form von Retro und Vintage Brillenfassungen derzeit gerade wieder stark in Mode. Wer online sein Brillengestell kaufen möchte, kann sogar die echten Modelle aus dem entsprechenden Jahrzehnt finden. Einige Händler haben sich darauf spezialisiert die unbenutzten Modelle aufzukaufen, die bei Optikern, die ihre Filialen aufgegeben haben noch im Bestand waren. Dadurch hat man sogar heute noch die Möglichkeit eine echte Schmetterlingsbrille, die in den fünfziger Jahren produziert wurde, für verhältnismäßig wenig Geld zu kaufen. Die meisten dieser Händler, die online ihre Retrofassungen anbieten, haben ihr Sortiment recht praktisch nach Jahrzehnten aufgeteilt. So ist auch der echte Vorgänger der Nerdbrille dort ebenso zu bestellen, wie eine bunte große Kunststoffbrille aus den achtziger Jahren.

Spezialbrillen

Während es Brillenträger früher schwer hatten, wenn sie einen bestimmten Sport ausüben wollten oder für den Nah- und Fernbereich unterschiedlich starke Brillengläser benötigten, ist heute für fast jede Situation die passende Spezialbrille mit eingeschliffenen Gläsern für die Korrektur erhältlich. Sogar online kann man die entsprechenden Spezialbrillen meist bestellen. Ein Beispiel ist die Schießbrille, die verschiedene Anforderungen beim Zielen mit Pistole oder Gewehr berücksichtigt. Eine andere große Hilfe, gerade für Frauen, ist die Schminkbrille, bei der die Gläser einzeln nach unten geklappt werden können, um die Augen zu schminken.

Lesebrillen

Eine Lesebrille besitzt in der Regel lediglich ein halbes Gestell, das praktischerweise häufig nach oben hin ohne Rahmen gestaltet ist. Sie sollte besonders leicht sein und besitzt meist nur eine vergrößernde Wirkung. Dennoch sollte man bei dem Kauf einer Lesebrille im Internet auf die richtige Dioptrienstärke achten. Ist die Korrektur zu stark bemessen, treten leicht Kopfschmerzen und Ermüdungserscheinungen auf. Wenn die Korrektur zu schwach bemessen wurde, ist es allerdings ähnlich und man sieht mit der Lesebrille immer noch nicht optimal. Bei der Bestellung online sollte man auch bei der Lesebrille vorsichtshalber eine Anprobe machen.

Gleitsichtbrillen

Bei einer Gleitsichtbrille besitzt das Brillenglas verschiedene Brechwerte, die im oberen Bereich meist zur Fernsicht geeignet sind und im unteren Brillenglasbereich die Nahkorrektur ermöglichen. So muss man nicht mehr ständig verschiedene Brillen auf- und absetzen. Die Gleitsichtbrille ist im Grunde eine Weiterentwicklung der Bi- und Trifokalbrillen. Bei den Modellen waren die unterschiedlichen Bereiche noch klarer voneinander zu unterscheiden und die Nutzung führte zu Bildsprüngen, die recht unangenehm und anstrengend waren. Die neuere Gleitsichtbrille ist bei allen Distanzen zwischen Fern- und Nahsicht gleichmäßig scharf. Allerdings ist sie natürlich deutlich teurer als die früheren Modelle und auch die Eingewöhnung des Brillenträgers dauert eine Weile. Die Gleitsichtbrille ist in der DIN EN ISO 8980 geregelt. Hier sind alle Aspekte festgelegt, die eine Fertigung dieser Gläser betreffen.

Progressionszonen

Alle Gleitsichtgläser sind in Progressionszonen aufgeteilt. Während die obere Progessionszone des Glases der Fernsicht dient, ist die mittlere Zone auch für den mittleren Sichtbereich gedacht. Das Lesen und die Nahsicht sollen mit der unteren Zone ermöglicht werden. Damit man die verschiedenen Zonen der Brille wirklich nahezu unbemerkt und übergangslos nutzen kann, muss die Brille eine gewisse Mindesthöhe besitzen. Es gibt allerdings noch eine Glasvariante, bei der es lediglich zwei Progressionszonen gibt. Diese sogenannten Nahkomfortgläser, dienen wie der Name bereits verrät der Sicht im Nahbereich von ungefähr 40 bis 100 Zentimeter. Der Fernbereich fehlt bei diesen Brillen völlig. Üblicherweise werden diese Brillen für Bildschirmarbeit und dergleichen verwendet. Derartige speziell angepasste Gleitsichtbrillen sollte man nicht online bestellen.

Short-Gleitsichtgläser oder normale Gleitsicht

Die Gleitsichtbrillen werden noch in Short-Gleitsicht und normaler Gleitsicht unterteilt. Im Gegensatz zu der Mindesthöhe von Pupillenmitte bis zum Glasrand unten der bei normalen Gleitsichtgläsern mindestens 21 Millimeter betragen muss, benötigt die Shortversion lediglich eine Mindesthöhe von 15 Millimetern. Wenn man eine kleine schmale Brillenfassung auswählen möchte, muss man also beim Kauf auf die Shortversion der Gleitsichtgläser achten. In dem Fall sollte die Korrektur im Nahbereich allerdings nicht höher als 2,0 Dioptrien betragen. Bei stärkeren Korrekturen neigen Short-Gläser zu einer starken Verzerrung an der Seite.

Sportbrillen

Heute gibt es für alle Sportart die richtigen Brillen, die nicht nur gut sitzen, sondern auch eine ungestörte Sicht auf den Gegner oder die Umgebung ermöglichen. Damit sind die Zeiten vorbei, als entweder die guten Brillen beim Sport zu Bruch gingen oder man halb blind durch die Gegend tappte. Auch dilettantisch angebrachte Gummihalterungen, die noch dazu in den Haaren ziepten und doch nie richtig hielten, sind endlich eine Erinnerung an schlechtere Tage. Seh-Clips, die man in billigen Sportbrillen tragen konnte, werden ebenfalls nicht mehr benötigt. Die neuen Sportbrillen bieten sogar eine optimale Tönung für die entsprechende Sportart und besitzen einen Blendschutz.

Verschiedene Sportarten - andere Bedürfnisse

Das eine Skibrille anders gearbeitet werden sollte als eine Schwimmbrille ist natürlich jedem klar. Doch selbst bei unterschiedlichen Laufarten oder dem Radsport ist eine andere Sportbrille gefordert. Die meisten Sportbrillen müssen einen guten Schutz vor UV-Strahlen bieten und sich den unterschiedlichen Wetter- und Lichtbedingungen schnell und flexibel anpassen. Ob auf dem Mountainbike oder dem Rennrad, die richtige Radbrille passt sich nicht nur an die Lichtverhältnisse an, sie schützt die Augen ebenso vor dem Wind, wie auch vor Insekten und herumfliegendem Sand. Eine Schwimmbrille dagegen soll die Augen besonders vor Chlor oder Keimen und Schmutz schützen. Doch auch in freier Natur beim Schwimmen ist die Schwimmbrille unerlässlich, da auch Salzwasser auf Dauer eine starke Reizung der Augen hervorrufen kann.

Golf- und Tennisbrillen

Beim Tennis ist es klar, dass die Spieler wegen der ruckartigen Kopfbewegungen beim Verfolgen des Balls eine festsitzende Sportbrille benötigt. Doch ähnlich ist es in Wahrheit auch beim Golfen. Denn, um den Golfball nach einem schnellen Schlag zu verfolgen, muss die Golfbrille schon einen festen Sitz bieten und darf auch nicht blenden, wenn der Ball in Richtung zur Sonne fliegt. Es gibt allerdings auch spezielle Multisportbrillen, die sich für verschiedene Sportarten eignen und bei unterschiedlichsten Licht- und Wetterbedingungen immer schnell anpassen.

Kinderbrillen

Kinder benötigen deutlich häufiger eine neue Kinderbrille. Nicht nur ihre Augen müssen regelmäßig von einem Augenarzt geprüft werden, auch das Gestell sollte man in regelmäßigen Abständen selbst prüfen. Zum einen können Kinder häufig selbst nicht erkennen, wenn ihr Sehvermögen sich negativ verändert hat und zum anderen kann durch das oft sehr schnelle Wachstum der Kleinen, das Brillengestell schnell irgendwo drücken oder rutschen. Dadurch können nicht nur unter Umständen bleibende Druckstellen an der Nasenwurzel entstehen, sondern die Kinder können auch schnell Kopfschmerzen bekommen. Viele Kinder neigen dann aber dazu, nichts zu sagen. Bevor das Kind also in der Schule schlechter wird oder langfristig Schäden davonträgt, sollten Eltern regelmäßig etwa zweimal im Jahr zu einem Augenarzt gehen, damit dieser sowohl die Brillengläser als auch das Brillengestell überprüft.

Kinderbrillen anprobieren

Während es für einen Erwachsenen durchaus ratsam ist, ein Brillengestell ebenso wie die passenden Gläser online zu bestellen, ist dies bei einer Kinderbrille nicht so passend. Die Kinderbrille muss in erster Linie gut sitzen und sich der schnell wachsenden Anatomie von Gesicht und Kopf anpassen. Die Kinderbrille darf nicht auf den Wangenknochen der Kinder aufliegen oder beim Toben schnell verrutschen. Ein kindgerechtes Nasenbett besteht aus weichen Nasenauflagen aus einem widerstandsfähigen Silikonpad. Dieses Pad sollte mit seiner gesamten Fläche auf der Nase des Kindes aufliegen, damit Druckstellen effektiv vermieden werden. Es ist aber auch sehr wichtig, dass dem Kind die Brille gefällt. Man sollte keinesfalls ein Brillengestell anschaffen, dass das Kind nicht leiden mag. Zum einen wird es dieses Brillengestell garantiert so wenig wie möglich tragen, zum anderen wird das Kind schnell von den anderen Kindern gehänselt, was weitere Abneigungen gegen die Sehhilfe und unter Umständen ein echtes Trauma hervorrufen kann.

Besondere Materialien

Die Bügelenden sind bei der Kinderbrille häufig aus einem elastisch federnden Material, wie es bei Erwachsenen für Sportbrillen genutzt wird. Dies verhindert Verletzungen, falls beim Sport oder auch nur beim Toben dann doch ein kleiner Unfall passiert. Gleichzeitig gibt dieses Bügelende der Brillenbügel besonders guten Halt und einen festen Sitz. Federscharniere sind ebenfalls eine gute Hilfe beim bequemen Sitz der Kinderbrille. Sie sind aber eher für etwas ältere Kinder geeignet und sollten mit einer Kunststoffkappe überdeckt werden. Die Federscharniere könnten sonst leicht die Haut an den Schläfen einkneifen und dabei schwere Blutungen erzeugen. Da man bei einer Kinderbrille tatsächlich etwas mehr um die Ecke denken muss, als bei irgendeiner anderen Brillenform und mit allen Eventualitäten rechnen muss, sollte man die Brillenform lieber tatsächlich aufprobieren lassen. Einige Anbieter ermöglichen es Eltern mit Kindern, die Gestelle zunächst ohne Gläser zur Ansicht zu bestellen. Dies ist eigentlich die einzige Möglichkeit, um eine Kinderbrille online zu kaufen, die später auch ohne Probleme getragen wird.

Kunststoffgläser für Kinder

Nicht nur die Brillenfassung sollte leicht und extrem robust sein, auch die Brillengläser müssen für die zarten Kinderköpfe angepasst werden. Daher sind die leichteren Kunststoffgläser die beste Wahl, auch wenn sie leichter verkratzen können. Doch inzwischen gibt es auch für dieses Problem eine Lösung. Die Gläser werden zum Schutz vor Kratzern mit einer Hartschicht versehen. Eine weitere Variante für leichte Gläser bei Kinderbrillen ist Trivexglas. Dieses ist noch sicherer in puncto Schlagfestigkeit und eignet sich daher durch seine besondere Bruchsicherheit vor allem für Sportbrillen, aber auch für Kinderbrillen. Allerdings sollte man als Eltern erst ab einem bestimmten Punkt zu diesem deutlich teureren Material greifen, denn wenn die Kinder noch klein sind, benötigen sie ohnehin so häufig ein neues Brillengestell und neue Gläser, dass für diese kurze Zeit, die Kunststoffgläser völlig ausreichend sind.

Anprobieren wichtig

Das Kind muss die Brille selbst aufprobieren. Bestellen sollte man eine Kinderbrille also nur online im Brillenhandel, wenn man sich weitgehend sicher ist und der Preis so niedrig, dass man einen Fehlversuch verschmerzen kann. Die Kinderbrille sollte in jedem Fall flexibel, leicht und robust sein. Sowohl Bügelenden als auch Nasenauflagen müssen weich und angenehm zu tragen sein. Sie dürfen nicht drücken oder rutschen. Nicht nur die Erwachsenen müssen die Brille schön finden, vor allem das Kind muss die Brillenform mögen. Je nach Alter und Entwicklungsgeschwindigkeit des Kindes sollte die Kinderbrille entweder mit Gläsern aus Kunststoff oder aus Trivex Material bestückt sein. Wegen der schnellen Entwicklung von Kindern ist es ratsam, etwa alle sechs bis zwölf Monate sowohl die Kinderbrille als auch die Gläser überprüfen zu lassen.

Fazit

Die Online-Anbieter für Brillen haben erheblich geringere Fixkosten als der Optiker vor Ort. Diese werden zu einem Teil an den Kunden weitergegeben, sodass Brillen im Internet um einiges billiger angeboten werden können. Wer eine Brille online kaufen möchte, ist aber gut beraten, dies erst ab der zweiten Brille zu tun. Für die erste Sehhilfe sollte man den örtlichen Anbieter mit seinem Beratungsangebot wählen. Ab der zweiten Brillenfassung kann man dann schon recht gut beurteilen, was man bei einer neuen Brillenfassung erwartet und benötigt. Gerade wenn man Brillenfassungen von namhaften Herstellern kaufen möchte, ist der Händler im Netz eine kostensparende Alternative, die man heute nicht mehr außer Acht lassen sollte. Je nach Online-Shop kann es allerdings bis zu drei Wochen dauern, bis man seine neue Brille in Händen hält. Vor allem wenn die Anbieter in Asien fertigen lassen. Andere Anbieter schaffen es bereits nach ein bis zwei Wochen, die neue Sehhilfe zu liefern.

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